Auf in unbekannte Gewässer – Die Nordsee ruft

Ehrlich gesagt hatten wir doch sehr viel Respekt vor der Nordsee – ein uns bislang unbekanntes Revier. Wir stellten uns die Nordseeetappe mit viel Wind und hohen Wellen vor. In unserem Revierführer lasen wir zudem über die äußerst schwierige Ansteuerung der Nordseeinseln ab 5 Windstärken gegen Strom. Angesagt für die ganze Woche, in der wir fahren wollten, war natürlich 5 oder sogar mehr Wind und dann auch noch von West, also gegen uns. Wir checkten also stündlich die Wettervorhersage, in der Hoffnung, dass sich doch ein kleines Wetterfenster für uns auftut. Wir hatten Glück. Schneller als erwartet, änderte sich das Wetter für uns und wir planten unseren Törn von Cuxhaven nach Helgoland.

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Alles neu macht der Mai

Im Mai beginnt für uns ein neuer Lebensabschnitt. Die letzten Wochen waren anstrengend und voller Arbeit. Nach einer großen Abschiedsparty, bei der wir uns von unseren lieben Freunden, Bekannten und der Familie verabschiedet haben, haben wir unsere Sachen gepackt und die Wohnung aufgelöst. Das ging dann doch alles schneller als gedacht, dank Bens Mutter, die sich in diesen Tagen aufopfernd um unsere zwei kleinen Rabauken gekümmert hat, und unseren vielen Umzugshelfern.

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Abhaken der ToDo-Liste

Bei der zweiten Refit-Runde der Lady stehen schon fast nur Projekte auf der Liste, die nicht nur Abriss bedeuten, sondern auch ein schönes Ergebnis am Tagesende zum Bestaunen entstehen lassen. Hilfe bekomme ich diesmal von meinem Vater, der sich im Holzbau heimisch fühlt. Seine mögliche Projektliste ist viel zu lang, um in fünf Tagen abgearbeitet zu werden. Aber die für mich großen Fragezeichen nimmt er sich an. So entstehen, während ich die Elektrik im Schaltschrank verkable, auf wundersame Weise an anderen Stellen im Boot Regale, Unterteilungen und Batteriebänke. Das lässt sich sehen.

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Räumungsverkauf – alles muss weg!

Seit ein paar Tagen sind wir nun dabei, unsere Wohnung aufzulösen. Ein gutes Gefühl – endlich geht es los. Eigentlich dachten wir immer, wir hätten gar nicht so viel Krams. Schon seit unserem Einzug vor fünf Jahren haben wir nur das Nötigste angeschafft und uns versucht zu reduzieren. Trotzdem hat sich allerhand angesammelt, vor allem seitdem wir unsere zwei Kinder haben. Die sind noch so klein und brauchen (anscheinend) trotzdem so viel – verrückt!

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Die Lady wird fit gemacht

Ein großer Haufen von Werkzeug und Material steht im Keller bereit. Fünf Tage fahre ich zur Lady, um die Vorbereitungen des Schiffs zu beginnen. Klingt wenig bei der Menge an Krams und Projekten. Aus Erfahrung weiß ich noch, dass letztendlich von der langen Projektliste doch nur ein Teil umgesetzt wird. Vieles ergibt sich von selbst oder wird doch als unnütz betrachtet. Das sind die schönsten Punkte, die von der Liste gestrichen werden können. Schnell und mit gutem Gewissen einen Haken an den Punkt. Zeit und Geld obendrein gespart. Die unschönen Punkte sind die, die man einsieht, nicht mehr zu schaffen, der Luxus, die zu komplexen. Hoffentlich stoße ich nicht auf zu viele von denen. Ist immer frustrierend.

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Lasset die Spiele beginnen… 6 weeks to go

Vier Wochen haben wir uns nach der Geburt unseres zweiten Kindes Zeit gelassen, unser Vorhaben nochmal zu überdenken. Dann wollten wir entscheiden. Ist es leichtsinnig mit zwei Kleinkindern auf Segelreise zu gehen? Trauen wir uns das zu, wollten wir uns fragen. Ehrlich gesagt wussten wir bereits nach der letzten Reise mit nur einem Kind, dass ein Boot ein tolles Reisevehicle für eine Familie ist und wir wieder los wollten – ja, es uns sogar zutrauen. Was soll schon ein zweites Kind dran ändern? Der Kleine wird einfacher als unser Zweijähriger.

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Winterlager

Zur Zeit befindet sich das Boot im Winterlager in Lemkenhafen. Aufgebockt steht es an Land, wartet auf die vielen Vorbereitungen, Umbauten und Ausrüstung. Steht ein Boot an Land, kann man sich nie vorstellen wie es je fahren wird. Alles wirkt so weit weg. Ein stückweit ist das auch richtig, bei dem was die nächsten Wochen noch so alles ansteht. Aber eigentlich sind es bis Mai nicht mehr all zu viele Wochen. Und im April soll die Lady schon wieder schwimmen. Bis dahin heißt es – in die Hände spucken!

Bootskauf und Überfahrt ins Winterlager

Was macht man, wenn man jemanden anruft, um ein Boot zu kaufen und sie sagt: „Wir möchten mit dem Boot eigentlich einer jungen Familie eine lange Reise und einen Traum ermöglichen!“ Ich wurde ziemlich aufgeregt und hatte Probleme, meine Stimme am Telefon zu beherrschen. Hier, hier, hier! Ich fühlte mich wie ein Junge in der 1. Klasse, der die Antwort unbedingt loswerden musste. Na das passt doch wie Faust aufs Auge. Und das auch noch eine Woche bevor ich meine Elternzeit einreichen muss. Wenn das mal kein gutes Omen ist.

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