Karibische Nächte

 – Martinique –

Ich sitze spät nachts auf dem Deck und lausche den Klängen von karibischer Salsa, die von Land her auf mich zu wehen. Es ist stockfinstere Nacht und lau warm. An einen Pulli oder ähnlich Langärmliges habe ich schon seit Wochen nicht mehr gedacht. In Deutschland ist es gerade -10 Grad und Blitzeis. Unvorstellbar. An der Reeling hängt noch unsere frisch gewaschene Wäsche und schaukelt leicht im Wind. Um uns herum ist ein Lichtermeer – Ankerlichter soweit das Auge reicht. Schätzungsweise mehrere hundert Boote liegen mit uns in der Bucht von Le Marin in Martinique. Dicht an dicht liegen wir hier mit den unterschiedlichsten Booten, meist unter französischer Flagge. Trotzdem fühlen wir uns hier etwas einsam, fehlen uns doch merklich unsere Seglerfreunde, die noch auf der anderen Seite des Atlantiks weilen. 

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Angekommen wenn die Wolken von vorne kommen

– Barbados –

Türkises Wasser, grüne Palmen zwischen ein Paar Hotels und kleiner Bebauung hinter dem weißen Sandstrand. Ein warmer kräftiger Wind lässt die knallende Sonne im Schatten wunderbar ertragen. Unfassbar klares Wasser gibt den Blick auf den mit kleinen Sandwellen bedeckten Boden frei. Ab und zu kommt ein kleiner Fischschwarm vorbei, täglich grüßen große und kleine Wasserschildkröten, die selbst wenn man schnell ins Badewannen warme Wasser springt nur gelangweilt zuschauen. Ich wache früh von der Wärme auf, die Sonne ist grade aufgegangen und springe ins herrliche – nein herrlichste – Wasser, ohne mich überwinden zu müssen. Angekommen! 

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