Abhaken der ToDo-Liste

Bei der zweiten Refit-Runde der Lady stehen schon fast nur Projekte auf der Liste, die nicht nur Abriss bedeuten, sondern auch ein schönes Ergebnis am Tagesende zum Bestaunen entstehen lassen. Hilfe bekomme ich diesmal von meinem Vater, der sich im Holzbau heimisch fühlt. Seine mögliche Projektliste ist viel zu lang, um in fünf Tagen abgearbeitet zu werden. Aber die für mich großen Fragezeichen nimmt er sich an. So entstehen, während ich die Elektrik im Schaltschrank verkable, auf wundersame Weise an anderen Stellen im Boot Regale, Unterteilungen und Batteriebänke. Das lässt sich sehen.

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Räumungsverkauf – alles muss weg!

Seit ein paar Tagen sind wir nun dabei, unsere Wohnung aufzulösen. Ein gutes Gefühl – endlich geht es los. Eigentlich dachten wir immer, wir hätten gar nicht so viel Krams. Schon seit unserem Einzug vor fünf Jahren haben wir nur das Nötigste angeschafft und uns versucht zu reduzieren. Trotzdem hat sich allerhand angesammelt, vor allem seitdem wir unsere zwei Kinder haben. Die sind noch so klein und brauchen (anscheinend) trotzdem so viel – verrückt!

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Die Lady wird fit gemacht

Ein großer Haufen von Werkzeug und Material steht im Keller bereit. Fünf Tage fahre ich zur Lady, um die Vorbereitungen des Schiffs zu beginnen. Klingt wenig bei der Menge an Krams und Projekten. Aus Erfahrung weiß ich noch, dass letztendlich von der langen Projektliste doch nur ein Teil umgesetzt wird. Vieles ergibt sich von selbst oder wird doch als unnütz betrachtet. Das sind die schönsten Punkte, die von der Liste gestrichen werden können. Schnell und mit gutem Gewissen einen Haken an den Punkt. Zeit und Geld obendrein gespart. Die unschönen Punkte sind die, die man einsieht, nicht mehr zu schaffen, der Luxus, die zu komplexen. Hoffentlich stoße ich nicht auf zu viele von denen. Ist immer frustrierend.

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Lasset die Spiele beginnen… 6 weeks to go

Vier Wochen haben wir uns nach der Geburt unseres zweiten Kindes Zeit gelassen, unser Vorhaben nochmal zu überdenken. Dann wollten wir entscheiden. Ist es leichtsinnig mit zwei Kleinkindern auf Segelreise zu gehen? Trauen wir uns das zu, wollten wir uns fragen. Ehrlich gesagt wussten wir bereits nach der letzten Reise mit nur einem Kind, dass ein Boot ein tolles Reisevehicle für eine Familie ist und wir wieder los wollten – ja, es uns sogar zutrauen. Was soll schon ein zweites Kind dran ändern? Der Kleine wird einfacher als unser Zweijähriger.

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