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Wir satteln um – Kolumbiens Vielfalt auf dem Rücken der Pferde erleben

Drei Wochen haben wir uns vorgenommen einen kleinen Teil Kolumbiens – das neue Vorzeigeland Südamerikas – zu bereisen. Unser Boot steht unterdessen an Land und bekommt einen neuen Unterwasseranstrich. Wir freuen uns also nach unserer Landreise, wieder ein schickes, sauberes und durch den neuen glatten Rumpf auch wieder ein schnelles Schiff vorzufinden. Aber zunächst liegt erst einmal der Urlaub auf dem Land vor uns.

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Südamerika

Wir sind da. Kolumbien ist unser erstes Land, das wir auf dem neuen Kontinent bereisen. Wieder einmal kommen wir sehr müde und ausgelaugt nach vielen Tagen Bootsarbeiten, Vorbereitungen, Proviantierung und zwei Nachtfahrten in Cabo de la Vela an. Dabei hatten wir uns die Fahrt eigentlich etwas entspannter vorgestellt, da wir in Curacao eine neue Mitfahrerin für die Strecke an Bord genommen haben, die uns bei den Nachtwachen und der Kinderbetreuung helfen sollte. Leider litt die liebe Gwendoline ziemlich an Seekrankheit, so dass wir sie nicht häufig zu Gesicht bekamen und deshalb auch nur begrenzt einsatzfähig war. Wieder einmal fragten wir uns auf See, warum wir uns das immer noch antun. Ben hatte akuten Schlafmangel und Javik reierte am zweiten Tag doch tatsächlich das ganze Cockpit voll. Es gibt wahrlich schönere Momente!

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Auszeit vom Segeln

Über ein Jahr sind wir nun unterwegs, 8100sm sind wir in etwa in dieser Zeit gesegelt, 16 Länder haben wir bereist, unzählige Strände gesehen, in 83 unterschiedlichsten Buchten geankert und das Boot in 27 Häfen vertäut. Mal einsam, mal in Gesellschaft von vielen anderen Seglern unterschiedlichster Nationen. Wir haben interessante und sehr intensive Bekanntschaften geschlossen, die sicherlich auch nach unserer Segelreise noch wichtig für uns sein werden, da man unvergessliche Erlebnisse miteinander geteilt hat. 

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Pirateninseln

Abenteuer, Wildnis, Idylle, Fisch Fisch Fisch. So lässt sich ein Monat Los Roques zusammenfassen. Nur zwei nackte Piraten entern täglich unseren Mast, sonst wurden wir offenherzig und warm empfangen. Naja, reden wir mal nicht über die korrupte Coast Guard und das Militär – zum Glück verstehen wir kein Spanisch, vor allem nicht wenn wir irgendwelche Schmiergelder abdrücken sollen.

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Bauchentscheidung

Milchstraße ist wahrlich ein passendes Wort. Über mir hängt kein Sternenhimmel, es ist eine schier glitzernde funkelnde Masse, wie ein Meer, mittig durchzogen von einem milchigem Schleier. Der Halbmond kommt erst in den frühen Morgenstunden. Nur recht – reicht das Licht der Sterne doch aus, um die Wasseroberfläche um mich herum schimmern zu lassen. Der Horizont trennt wie mit einem scharfen Messer rundum zwischen schwarz und Glitzermeer. Hin und wieder schäumen kleine Wellenberge um die Lady herum und lassen das Meer fluoreszieren, während wir einen Leuchtstreifen im Kielwasser hinterlassen. Venezuela wir kommen!

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Beginn der Hurrikan Saison

– Grenada –

Es ist heiß, sehr sehr heiß! Es weht kein Wind, nicht mal ein Lüftchen. Tagsüber brennt die Sonne vom strahlend blauen Himmel, so dass man sich bei Landausflügen nur noch von einem Schatten zum nächsten bewegt, um dort erst einmal schweißgebadet zu verweilen und den nächsten Schattenplatz auszuerkoren, bevor man sich wieder in die sengende Hitze begibt. 

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Stell dir vor…

 – Grenada –

Stell dir vor du hängst alle Möbel, die du fürs Leben brauchst an einander. Fang an mit dem Doppelbett und stell es in einen Raum, der genauso groß ist wie das Bett. Direkt quer an den Kopf ein Kleiderschrank, an dessen Außenwand der Herd und Kühlschrank klebt. Die Spüle stellst du auf den Kühlschrank. Stehst du am Herd, kannst du dich umdrehen und bist im Bad. Auf dem Klo sitzend kannst du dir auch gleich die Zähne putzen, außer es öffnet jemand aus Versehen die Tür, dann tun dir die Knie weh. Direkt an den Kühlschrank kommt die Sofagarnitur. Keine Sorge, eine kleine Handbreit hohe Wand schützt es davor, mit Fett bespritzt zu werden. Lass einen winzigen Durchgang zwischen dem zweiten Sofa daneben und stell dort einen Klapptisch zwischen. An das Sofa kommt ein Schreibtisch und hinter dem Schreibtischstuhl noch ein Bett, der Druchgang wird vom zweiten Kleiderschrank gebildet.

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Die Zugvogelroute hinter uns lassen

– Bequia –

Tschüss sagen fällt immer schwer. Findet man andere Segler, die auf einer Wellenlänge sind, segelt man oft einige Strecken zusammen, ankert nebeneinander in Buchten und unternimmt gemeinsam Ausflüge. Schnell teilt man einzigartige Erfahrungen und nette Abende, die Gespräche werden schnell persönlich und helfen tut man sich unter Segeln sowieso wie man kann.

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